Unsere Kursfahrt nach England – Eine unvergessliche Woche voller Eindrücke

Am Abend des 21.09.2025 ging es um 20.30 Uhr für ca. 50 Teilnehmer aus der Oberstufe auf unsere Kursfahrt nach England. Als Lehrkräfte begleiteten uns unser Schulleiter Herr Seefeldt und Frau Meihsner, sowie Frau Herrmann und Herr Rother als betreuende Elternteile.
Nach 14 Stunden Busfahrt, unzähligen Stopps an Raststellen und 2 Stunden Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover erreichten wir schließlich unser erstes Ziel der Reise: Canterbury, eine wunderschöne englische „small town“ wie aus dem Bilderbuch samt Kopfsteinpflasterstraßen, romantisch angelegten Parks, coffee shops und der über 1400 Jahre alten Canterbury Cathedral im Zentrum der Stadt.


Obwohl unser erster Aufenthalt damit schon sehr schön und erlebnisreich gestaltet war, waren wir trotzdem froh, am Abend endlich unsere Gastfamilien in Tonbridge kennenlernen zu können und fielen – vergleichsweise früh – ins Bett. Was, in Anbetracht der Tatsache, dass wir am nächsten Tag schon um 8 Uhr in die Stadt aufbrachen, der wohl am meisten entgegengefiebert wurde, auch wichtig war, denn am 23. September ging es für uns nach London! Nach einigen brenzligen Situationen auf dem Weg (Linksverkehr ist nichts für schwache Nerven) waren wir auch schon in Englands größter Metropole. Dort angekommen nahmen wir zuerst an einer geführten Stadtrundfahrt im Reisebus mit einem wahren Londoner-Insider teil, wo wir bei Zwischenstopps die Möglichkeit hatten, uns sowohl den Buckingham Palace als auch die St. Paul´s Cathedral sowie die Skyline der Großstadt von einer Dachterrasse anzuschauen.

Anschließend hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. In Gruppen besichtigten wir die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge oder den Big Ben, probierten die angepriesenen Delikatessen auf dem Borough Market und in Chinatown und ließen uns von der lebendigen Atmosphäre Londons (besonders während der „rush hour“) mitreißen. Auch die typischen touristischen Fotos von der Subway Station und in den in der ganzen Stadt verteilten Telefonzellen durften natürlich nicht fehlen – bei letzterem konnte man aber auch gut einmal 10 Minuten in der davorstehenden Schlange warten.


Am nächsten Tag ging es vormittags zuerst zum Hampton Court Palace: einst unteranderem Wohnsitz von Henry VIII, ist das Schloss in der englischen Provinz heute ein Museum und Zeugnis vergangener Zeit. Hier erkundeten wir die verwinkelten Hallen sowie die integrierte Kathedrale und spazierten durch die riesigen Gartenanlagen samt angelegtem See, Labyrinth, Tennishalle und angelegtem Blumen- und Kräutergarten. Die Anlagen umfassten selbst eine eigene Kunstgalerie, welche hauptsächlich Bilder der königlichen Sammlung ausstellt sowie ein kleines Café, indem wir zum Schluss unsere Eindrücke austauschen konnten. Dieser Umfang führte auch dazu, dass wir nach verbrachten zweieinhalb Stunden immer noch nicht das Gefühl hatten, alles gesehen zu haben.


Um 13 Uhr ging es mit dem Bus dann weiter nach Brighton. Auch hier durften wir uns unsere Zeit selbst einteilen, um die Stadt mit ihren weiten Stränden und dem typischen Charm einer Küstenstadt zu erkunden. Viele nutzten diesen Ausflug auch als Möglichkeit, durch die engen Gassen zu schlendern und noch einige Souvenirs als Erinnerung an die Kursfahrt zu besorgen. In den unzähligen einzigartigen Shops, die an jeder Straßenecke verteilt waren, wurde jeder fündig – und konnte sein Englisch once again zum Einsatz bringen. Wir nahmen den Bus zurück nach Tonbridge erst 20 Uhr und am nächsten Morgen hieß es dann leider auch schon, Abschied von unseren Gastfamilien zu nehmen.

In nur wenigen Tagen hatten wir uns bereits im Familienalltag eingefunden und konnten vieles aus dieser Erfahrung und den daraus entstandenen Gesprächen mitnehmen. Nach einer kleinen Planänderung verbrachten wir unseren letzten Vormittag noch einmal in Canterbury, unserem ersten Halt, statt wie ursprünglich geplant in Tonbridge, bevor es für uns dann wieder auf die Heimreise ging.
Von vielen aus dem Jahrgang haben wir mitbekommen, dass insbesondere die Unterbringung in Gastfamilien eine interessante und neue Erfahrung war, durch die wir unsere Sprachkenntnisse im Englischen anwenden und verbessern konnten. Nach weiteren 16 Stunden Fahrt kamen wir schließlich am Freitagmorgen um 6 Uhr müde, aber glücklich und mit vielen Erinnerungen im Gepäck in Schwedt an.

Sarah Buscheck und Paula Ivers (12. Klasse)